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Im Flüchtlingslager in Jarmuk/Syrien essen die verbliebenen Menschen Gras. Die Weltgemeinschaft interessiert sich erst seit kurzem für diesen Ort. Es gibt halt zu viele negative Schlagzeilen, so viele Kriegsschauplätze und dann auch die Tragödien direkt vor der eigenen Haustür.

Kein Wunder, dass wir Menschen selektieren und abstumpfen. Wie soll man diese Tragödien auch fassen? Wer von uns kann sich wirklich in die Menschen hinein versetzen in einem Land, in dem zumindest mal niemand hungern muss, wenn der den Weg zu den Institutionen nicht scheut und die teilweise demütigenden Erfahrungen im Jobcenter auf sich nimmt.

Was muss in einem Menschen vorgehen, dass er illegal tausende von Kilometern durch verschiedene Länder reist, immer in Gefahr, entdeckt zu werden und zurück geschickt zu werden oder Schlimmeres? All dies ist Besser, als das Vegetieren im eigenen Land weiterhin zu ertragen...

Und wenn es dann geschafft ist, man hat die Flucht irgendwie überlebt und kommt im gelobten Europa an, muss man feststellen, dass man hier alles andere als erwünscht ist und es kaum Verständnis für diese Menschen gibt. Stattdessen schlagen ihnen Fremdenfeindlichkeit und Ablehnung entgegen und sie fürchten erneut um ihr Leben!

Vielleicht sollten wir Christen uns daran erinnern, dass Jesus auch Flüchtling war und was "Liebe Deinen Nächsten" wirklich bedeutet, bevor wir mal wieder vorschnell in das Geschrei der sog. "wahren Patrioten" einstimmen.

Kein Mensch ist illegal!


15.4.15 11:30

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